
Beckenboden
Ein schwacher Beckenboden ist häufiger, als die meisten denken – und er betrifft nicht nur Frauen nach Geburten. Auch Übergewicht, schwere körperliche Arbeit, chronischer Husten, Operationen im Bauchraum und die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren schwächen die Muskulatur. Bei Männern tritt das Problem vor allem nach Prostataoperationen auf.
Die Folgen reichen von unfreiwilligem Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport bis zu ständigem Harndrang. Viele Betroffene richten ihren Alltag danach aus und sprechen aus Scham nicht darüber. Das ist unnötig, denn die Muskulatur lässt sich trainieren.
Training auf dem ContiCure®-Stuhl
Der ContiCure®-Stuhl bringt die Beckenbodenmuskulatur gezielt zum Kontrahieren – deutlich intensiver, als es willkürlich möglich wäre. Das ist besonders hilfreich, wenn die Muskulatur so schwach ist, dass eigene Übungen kaum gelingen.
Für Sie bedeutet das:
- Sie sitzen bequem in Alltagskleidung auf dem Stuhl, nichts muss ausgezogen werden
- Keine eigene Anstrengung nötig
- Eine Sitzung dauert etwa 30 Minuten
- Die Behandlung ist schmerzfrei
Ablauf
Wir beginnen mit einem Erstgespräch: Was genau sind Ihre Beschwerden, seit wann bestehen sie, und was kommt als Ursache in Frage. Manche Formen der Inkontinenz brauchen eine andere Behandlung – das klären wir vorher ab. Danach legen wir gemeinsam fest, wie viele Sitzungen sinnvoll sind.
Auch zur Vorbeugung
Sie müssen nicht warten, bis Beschwerden auftreten. Gerade in den Wechseljahren oder nach Geburten ist ein Training sinnvoll, bevor der Beckenboden nachlässt.
Kosten
Das Beckenbodentraining ist eine Selbstzahlerleistung. Über die Zahl der Sitzungen und die Kosten sprechen wir im Erstgespräch.
Das Erstgespräch zur Beckenbodentherapie können Sie online buchen oder telefonisch unter 0951 61059 vereinbaren.